Herbstklassiker Kürbissuppe

Herbstklassiker Kürbissuppe

Mitte September sind die Wochenmärkte voll mit prächtigen Kürbissen in verschiedensten Formen und Farben. Für einen mittelgroßen Kürbis zahlt man nur noch maximal 2 Euro und es macht auch noch Spaß zusammen mit Kindern das schönste Exemplar auszusuchen. Es gibt unzählige Rezepte für Kürbissuppe. Unser Lieblingsrezept ist sehr einfach und schmeckt ganz klar nach Kürbis und Karotte ohne von anderen Zutaten überschattet zu sein.

Rezept

(3-4 Personen)

1 Hokaido-Kürbis
2 Zwiebeln
4 Möhren
3 Kartoffeln
1 Orange
1 kleine Petersilienwurzel
1 Bund Schnittlauch
Ingwer (Menge nach Bedarf)
1TL Zimt
500 ml Wasser

Pfeffer, Salz

Den Kürbis gründlich waschen und schadhafte Stellen mit einem Kartoffelschäler entfernen. Ansonsten kann die Schale mitgekocht werden, durch sie bekommt die Kürbissuppe ein noch intensiveres Kürbisaroma. Den Kürbis halbieren, die Kerne und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel entfernen und dann den Kürbis in kleinere Stücke zerteilen.

Die Zwiebel, die Möhren, die Petersilienwurzel und die Kartoffeln grob in Stücke schneiden.

In einem Topf zwei Esslöffel Kürbiskernöl (oder ein anderes Öl) erhitzen, das ganze Gemüse und die Kürbisstücke hinzufügen und ca. 6-8 min. anbraten. Dabei kräftig rühren, damit nichts anbrennt.

Die Orange über das Gemüse pressen und das Wasser zugeben. Alles solange kochen, bis das Gemüse leicht mit der Gabel zu durchstechen ist.

Die Hitze reduzieren und mit einem Pürierstab alles zerkleinern. Dabei kann man je nachdem ob man die Suppe etwas grober mit Stückchen oder sehr fein mag unterschiedlich lange pürieren. Wir persönlich mögen es, wenn man beim essen auch mal auf ein Stück Kürbis beist.

Wenn die Suppe püriert ist, den Schnittlauch klein hacken und zugeben. Den Ingwer über eine Reibe in die Suppe geben. Wir nehmen ca. einen Esslöffel geriebenen Ingwer, das sollte man aber erst einmal in einer kleineren Menge ausprobieren und dann nach belieben mehr zugeben.  Ingwer kann je nach Länge der Lagerung und Wurzel unterschiedlich scharf schmecken. Wenn Kinder mitessen sollte man nur einen Hauch Ingwer im Geschmack spüren, sonst wird die Suppe schnell verschmäht. Olivia mag beispielsweise gar keinen Ingwer, deswegen entnehme ich ihre Portion bevor ich für die Erwachsenen würze.

Am Ende den Zimt zufügen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Wem die Kürbissuppe jetzt noch zu dickflüssig ist, der kann nach Belieben noch Wasser zugießen. Alternativ geht auch Orangensaft, das macht die Suppe etwas fruchtiger.

Ich verzichte bewusst auf Sahne, Gemüsebrühe und sonstige Geschmacksträger, denn wir möchten den echten unverfälschten Kürbisgeschmack. Die verwendeten Gewürze und Kräuter sollen den Geschmack unterstreichen, anstatt ihn mit Glutamat oder Fett zu überschatten.

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Tipp

Sicher kann man auch eine andere Kürbissorte nehmen. Wir haben das noch nicht ausprobiert, aber vielleicht machen wir das diesen Herbst noch.

Dazu passt

Kresse über die Kürbissuppe im Teller streuen und frisches Bauernbrot zum Eintunken macht den Kürbissuppentag perfekt.


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